CAT in der Alt-Berliner Destille, Kassel

Aus den Coverbands, die man in der Alt-Berliner Destille das Jahr über erlebt, sticht die eine oder andere Band schon hervor. Ebenso war es mit CAT aus Minden.

 

Ausgerüstet mit Schlagzeug, Bass, Gitarre und zwei Stimmen, brachten sie Rock der 70er auf die Bühne. Von Deep Purple über ZZ Top, Golden Earring, Thin Lizzy, UFO & Free bis hin zu AC/DC und vielen weiteren Bands dieser Zeit reicht ihr Programm.

 

Rockig, dynamisch und mit viel Power ließen die drei Musiker in der Destille ordentlich Dampf ab. Erstaunlich, dass so viel geballte Ladung nur mit den Grundpfeilern einer Bandbesetzung möglich ist. Christian Nicoleis präziser Rhythmus an den Drums trägt die Band. Mit unglaublicher Spielfreude feuerte er eine Schlagzeugsalve nach der anderen ab, perfekt ergänzt von Thorsten Kegels groovigem Bass, der dafür sorgte, dass kein Fuß am Boden blieb. Das waren die Grundlagen für knackige Riffs und filigrane Soli von André Stach, der an der E-Gitarre äußerst überzeugend die verschiedensten Gitarristen der 70er Jahre aufleben ließ. Gesanglich interpretierten André und Thorsten die unterschiedlichen Songs gekonnt.

 

So hatten CAT mit dem Publikum leichtes Spiel. Wer hier musikalisch nicht „abgeholt“ wurde, war entweder schwerhörig oder im Delirium. Kein Wunder also, dass in der gut besuchten Live-Musikkneipe die Stimmung schnell zu kochen begann. Da passt mal wieder der Ausspruch „Weniger ist mehr“. (ah)