Nightprowler - High Voltage im Fiasko

Obwohl die Lichtverhältnisse im "Fiasko" das Fotografieren ohne Blitzlicht mehr als erschweren, mussten wir natürlich unbedingt dabei sein, wenn die Kasseler AC/DC-Nachspielband "Nightprowler" zur Wehheider Kirmes in alter Tradition die Bühne rockt.

Am Kirmes-Samstag um Mitternacht war es wieder so weit. Diesmal traten Andreas Diehlmann (Gitarre), Patrick Fehr (Gitarre), Volker Zeller (Bass) und Tom Bonn (Drums) allerdings ohne Frontmann Martin "Schaffi" Schaffrath an. Als adäquater Ersatz stand stattdessen Matthew Sting, Rhythmusgitarrist der AC/DC Coverband "Stinger", am Mikro zur Verfügung.

Den zahlreichen Zuschauern des Konzerts war unter anderem geschuldet, dass das Fiasko nach kurzer Zeit einer Sauna glich. Nicht nur die Getränke flossen in Strömen, sondern auch der Schweiß. Dafür sorgte, außer der Wärme, hauptsächlich die energiegeladene AC/DC-Show, die Nightprowler an diesem Abend boten.

Ein AC/DC Klassiker jagte den nächsten, und das ganz ohne Pause. Stimmlich, und auch sonst, fügte sich Matthew Stinger hervorragend in die Band ein und animierte das Publikum immer wieder zum mitrocken. Der brachiale E-Gitarrensound mit brillianten Soli, der satte durchdringende Bass, die treibenden Rhythmen des Schlagzeugs und dazu wallende Nebelschwaden, verwandelten das Fiasko nahezu in eine Art Hexenkessel. Nach den geforderten Zugaben verließen die Musiker unter viel Applaus, gut durchfeuchtet, aber mit zufriedenen Gesichtern, die Bühne. Long live Rock 'n' Roll!  \m/

(hü)